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Beim Aufräumen oder Stöbern in altem Krempel stößt man häufig auch auf Schmuckstücke, die man schon lange nicht mehr getragen hat. Manchmal findet sich sogar Goldschmuck darunter, vielleicht ein altes Erbstück. Hübsch golden und glänzend, aber leider inzwischen aus der Mode gekommen. Goldschmuck ist natürlich zu schade zum Wegwerfen, man kann ihn gut zu Bargeld machen, wenn es sich um echtes Gold handelt. Aber wie lässt sich das feststellen?
Echter Goldschmuck trägt immer einen Stempel, der die Echtheit und den Goldgehalt ausweist. Aber man muss genau hinschauen, denn es gibt auch Modeschmuck mit Fantasiestempeln, die gar nichts beweisen.
Für Schmuckstücke wird Gold nie in reiner Form verwendet, sondern immer in einer Legierung mit anderen Metallen. Reines Gold ist zu weich für eine Verarbeitung als Schmuck, daher werden ihm Silber, Kupfer und andere Metalle in geringen Mengen zugesetzt. Der Echtheitsstempel, der meist an versteckten Stellen wie etwa dem Verschluss von Halsketten und Armbändern oder auf der Innenseite von Ringen zu finden ist, gibt an, wie hoch der Anteil an reinem Gold in der verwendeten Legierung ist.
Drei verschiedene Stempel sind üblich: 333, 585 und 750. Goldschmuck mit dem Stempel 333 enthält den geringsten Anteil an reinem Gold, nämlich nur 33,3 Prozent. Ist er mit 585 gestempelt, sind es 58,5 Prozent und Goldschmuck mit dem Stempel 750 hat den höchsten Goldgehalt, nämlich 75 Prozent. Die unterschiedliche Farbe von Gelbgold, Weißgold und Rotgold sagt dagegen nichts über die Echtheit des Schmuckes aus, sondern kommt durch unterschiedliche Anteile an Silber und Kupfer zustande.
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